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Auch wir brauchen hin und wieder mal Zeit zum Regenerieren.
Die Zeit hat sich das Team auch redlich verdient, denn nach dem 24h Rennen der P1 auf der Nordschleife, wo schon 3 von 5 Fahrern in den verdienten Urlaub gingen und dem 2. Lauf der rFLN ebenfalls in der Eifel, benötigten auch Markus und Jörn mal eine Kreative Pause. Aber der Reihe nach.

Das Rennen 2 mal rund um die Uhr!

Am 16. November startete das 24 Stunden Rennen von P1 Gaming auf der Nürburgring Nordschleife. Mit Mark Weiler, Gerhard Zeller, Markus Müller, Brian Smeets und Jörn Dette ging das Team mit einer gedämpften Vorfreude in das Main Event.
Im Vorfeld gab es dieses Jahr unerwartet viele Probleme. Diese entwickelten sich schon im Saisonverlauf der P1LMS und konnten bis dahin auch nicht abgearbeitet werden.

Dennoch krampfte sich das Team durch das Rennen und das am Anfang sogar sehr gut. Doch jeder Fahrer hatte so seine Weh Wehchen zu beklagen, nicht bei sich, sondern eher mit der Technik. Klar, hier und da waren auch ein paar Fahrfehler zu verzeichnen, aber die sind weniger Nennenswert.

Am Abend gab es dann einen Rennabbruch. P1 Like fuhren wir im Tiefsten Herbst dann bei Sommerlichen Verhältnissen, ergo: Setup funktionierte nur noch bedingt. Die Nachtschicht hatte damit ebenso zu kämpfen, wie dann die Frühschicht auch. Als jedoch Jörn Dette in der Frühschicht ohne Grund in die Box gestellt wurde, er neu ins Rennen gehen musste und dadurch 2 - 3 Runden verlor, funktionierte seltsamer weise das Setup wieder weitestgehend. Markus, welcher vorher noch unterwegs war, kam kaum um die Kurven, auch Dette kämpfte vehement mit dem Auto, bis zu dem Zeitpunkt als er neu ins Rennen gehen musste.

Mühsam kämpfte sich das Team aber wieder vorwärts. nach 24 Stunden konnte mit Mühe und etwas Glück ein 12. Gesamtplatz und ein 11. Platz in der Klasse eingefahren werden.

Das Gesamte Rennen könnt ihr in unserer Youtube Playlist incl. der Qualifikation ansehen. Da P1 Media ebenfalls mit der Streamtechnik mehr zu kämpfen hatte als gewollt, gibt es daher auch ein paar mehr Teile als geplant gewesen. Den Link zur Playlist seht ihr unten am ende der News.

Das Team traf sich zum Schnacken.

Anfang Dezember fand dann die Jährliche Fahrerversammlung statt. Man schaute auf die vergangene LMS Saison zurück, begutachtete das Ergebnis aus dem 24er und schaute auf die Saison der rFLN. Auch der Fahrerpool wurde angesprochen und hier gab es eine Bekanntmachung.

2 Fahrer sind derzeit nur Sporadisch unterwegs, da Private Einflüsse hier eine entscheidende Rolle spielen.
2 Fahrer konzentrieren sich auf die rFLN, hier auch ab dem 3. Lauf Anfang Januar mit jeweils eigenem Fahrzeug.
2 weitere Fahrer haben sich über die Zukunft noch nicht entschieden.

Die rFLN und Drace Motorsport

Am 07. Dezember war es dann soweit, das letzte Rennen 2019 stand bevor. Die rFLN ging in den 2. Lauf der Saison.
Jörn Dette ging erneut für das Team alleine an den Start und dürfte sich auf den 2. Platz in der Qualifikation Platzieren.

So ging es dann in das Rennen. Allerdings machte auch hier erstmals die Technik Probleme. Dennoch lies es sich Dette nicht nehmen und übertrug das Rennen Live bei Twitch.

Der Start war durch die Probleme etwas Holperig. Dette musste sich zum start in eine etwas Nachteilige Position bringen und verlor daher dann auch eine Position.

Das neue Setup machte aber seine Aufgabe gut, im Rennen hielt er mehr oder minder mit den beiden schnellsten Teams im Rennen mit.
Das größte Manko war, ist und bleibt aber aktuell der Reifenverschleiß. Dieser hat sich erneut als ausschlaggebend für das Rennergebnis erwiesen. Denn als einziges Team der Top 3, musste Dette die Reifen wechseln.

Mit Glück und massiven Problemen bei Motorsport4all konnte Dette hinter Sebastian Deck von RingSpeed den 2. Platz einfahren. Carsten Schulze gelang gleich bei seinem rFLN Debut dadurch auch ein 3. Platz.

Die aktuellen Aussichten für 2020

Jeder Fahrer hat ja so eigene Vorlieben, nach den Erlebnissen aus 2019 möchte Drace Motorsport wieder ein Jahr einbringen, worauf sich die Fahrer genau darauf konzentrieren können. Im einzelnen bedeutet das nach jetzigem Stand wie folgt:

Germany Mark Weiler:
Eine direkte Serienplanung gibt es nicht, jedoch liebäugelt man hier auf die FSR, einer Englischen Formel Serie mit 3 Klassen.
Zusätzlich ist auch IRacing ins besondere einzelner Mainevents wie die Indy 500 oder den 24h auf der Nordschleife im Gespräch.

Netherlands Brian Smeets
Bei Brian wird der Einsatz im SimRacing erst einmal weniger werden. Ab Januar stehen Änderungen ins Haus und die müssen unter dach und fach gebracht werden. Einzelne Events schließt er aber nicht aus. Auch bei ihm ist eine IRacing Teilnahme nicht gänzlich ausgeschlossen.

Germany Markus Müller
Bis auf die laufende rFLN Saison, plant Markus derzeit keine weiteren Teilnahmen. Nach ende der laufenden Saison, möchte sich Markus alle Optionen offen halten und dann entscheiden, welche Serien oder Events er dann in Augenschein nimmt.

Austria Manfred Schneider
Manfred ist schon seit dem letzten Drittel der Saison in der LMS im Urlaub, da er aus Persönlichen Gründen keine Starts in erwägung ziehen kann, rechne er selbst erst ab dem Frühjahr / Sommer 2020 wieder mit einer Möglichkeit zu starten.

Germany Gerhard Zeller
Nach dem 24h Rennen bei P1 ging Gerhard in den Urlaub. Aktuell ist er sich nicht sicher, wann und wo er wieder Starten wird.

Germany Jörn Dette
Seine aktuelle Serie ist und bleibt die rFLN. Ab 2020 wird auch er aber aus Privaten Gründen kürzer treten müssen. Der Serie möchte er aber treu bleiben. Aber trotz der ab nächsten Jahr verminderten Zeit zu Trainieren, plant er unter IRacing zmd. einzelne Events wie die Daytona- und Indy 500 sowie mit den 24h Nordschleife. Aber auch eine Nascar Saison unter IRacing erhofft sich Dette erfüllen zu können.

Viele Fahrer, viele Träume, so sieht die derzeitige Darstellung für das neue Jahr aus.
Ein Langstreckenformat ist derzeit kaum erreichbar. Die P1 LMS ist nach der drastischen Erfahrung aus diesem Jahr keine Option.
Wie schon erwähnt, liegt der Fokus darin, 2020 neue Motivation und den Spaß wieder zu finden. Jeder Fahrer hat da so seine eigenen Ideen und Pläne.

2020 wird wieder Energie gesammelt, wir wünschen euch bis dahin ein erholsames, Gesundes und Gesegnetes Weihnachtsfest. Rutscht gut ins neue Jahr und wir lesen uns 2020 wieder.




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