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Der Brexit sorgt in der EU für Sorgenfalten, Silverstone alleine reicht dem Team aber schon allemal.
Als Teamchef reagierte Jörn Dette zügig.

GT Pro geplant, in England gestrandet... Oder anders gesagt: Die Luft wird dünner!

Wenige Tage nach dem erfolgreichen Rennen in Japan, trafen sich einige Fahrer des Teams schon in Silverstone United Kingdom wieder.
Dette fuhr indes erste Runden im Amerikanischen Cleveland, wo er 5 Jahre nach seinem erfolg im gleichen Rennen, noch einmal in der GT Pro starten wollte. Doch es kam anders.

Einige Teamkollegen haderten zu diesem Zeitpunkt mit der Fahrzeug- aber auch Strecken-Charakteristik.
Diese Meldungen verstummten auch nach mehreren Tagen nicht und Dette brach darauf hin auch deswegen die Zelte in den USA ab.

Anders herum, war aber auch das in seinen Augen unfahrbare Fahrzeug schuld, welches er in Cleveland fahren wollte.

Da für das Team die P1 Vorrang hat, war letztendlich die Entscheidung von Dette nachvollziehbar.

Am gestrigen Samstag begann Dette dann mit seinen Vorbereitungen auf das in England stattfindende 8 Stunden Rennen.
Satte 7 Stunden verbrachte er am ersten Tag auf dem Kurs. Mehr als eine niedrige 1:58,xxx war aber nicht drin.

Im Vorfeld, gab es Donnerstag und Freitag noch mehrere Gespräche mit dem Team. Man ist mit der Markenwahl alles andere als zufrieden.
Schon in Suzuka war auffällig, das der Porsche überlegen sei, was das Team in zusammenarbeit mit der Academy austesten konnte.

Dette stellte klar, das er weiterhin zum BMW steht. Der Erfolg aus Suzuka kam nicht von ungefähr.
Es ist auch kein Geheimnis, das Dette lieber mit "Unterlegenen" Fahrzeugen fährt, als mit einem womit man jedes Rennen gewinnen könnte.

Aber zurück zu den Trainingseinheiten.
Heute begannen die Testfahrten sehr Früh. Auch hier wurden schon jetzt weitere 2 1/2 Stunden vermeldet.
Gegen ende des Trainings, konnte Dette endlich die 1:58,xxx unterbieten. Er liegt aber noch immer hinter seinen Teamkollegen zurück.

Aber England wäre nicht England, wenn Gesetze nicht neu erfunden werden würden. Überraschend liegt nämlich Markus Müller Germany in der Teaminternen Wertung in Silvestone auf Platz 2. Er ist derjenige, welcher am wenigsten die Strecke mag.
Brian Smeets ist aktuell Schnellster aus dem Team, Manfred Schneider ist 3. Schnellster und nur knapp hinter Markus.
Vierter und damit letzter im Bunde ist Jörn Dette, ihm fehlen rund 0,300 Sekunden auf Manfred Schneider.

Das sind aber nur Daten aus den schnellsten Runden, im Long Run sieht es nochmals anders aus.

Alle Parteien haben massive Probleme mit dem Auto.

Dette wird den gesamte Sonntag noch damit verbringen zu Testen. Die Teamkollegen gehen es ruhiger an. Lediglich Manfred und Markus waren heute Morgen für eine Stunde am Fahren.

Silverstone wird entscheiden, was mit dem Teamchef passiert. Stimmen werden laut, das ein Wechsel vom Main ins Academy Team schon nach den 8 Stunden von England vorgenommen werden könnten. Profiteur wäre eventuell Alexander Spring, welcher die Newcomer derzeit betreut und Unterstützt.

Die GT Pro steht erst einmal nicht mehr auf der Agenda des Teams, dafür aber umso mehr Arbeit in der P1.

Wir bleiben dran!

2019 scheint ein Umbruch zu sein

P1 hat vor wenigen Wochen bekannt gegeben, das alle Fahrzeuge in Ihrer optischen Darstellung angepasst werden müssen.
Drace Motorsport nutzt dafür auch gleich die Möglichkeit, Ihre neuen Sponsoren auch auf die Main Teams einzuarbeiten.

Gleichzeitig, arbeitete D-Design an einer neuen Darstellung des LMP2 Boliden. Ins besondere das BMW Team hatte Schwierigkeiten ihr eigenes Fahrzeug im Rennbetrieb von einem Konkurrenz Team zu unterscheiden. Daher sollte ein neues Design her.

Doch D-Design bekommt Konkurrenz aus dem eigenen Team. Die LMP Fahrer entschieden sich dazu, das ein noch unbekannter Designer seine Studie für den LMP entwickeln darf.

Welche Studie am ende wirklich genutzt wird, sollen dann auch die Fahrer entscheiden.

D-Design wird bei Drace Motorsport nur die von Ihnen erstellten Designs mit Ihrem Sponsoren Logo bestücken, logisch.

Dette gab als Teamchef hier lediglich die Vorgabe die Teamfarben einzuhalten. Dies wird ins besondere für das Main Team gelten. Aber auch das Academy Team soll nicht zu große Farbliche Unterschiede im Design erfahren.

Genauere interne Daten, wollte man aber nicht bekannt geben.

Die einzige Frage die offen bleibt ist, wer wird dann ab 2020 neuer "Hauptsponsor" des Teams? Oder entwickelt sich da was ganz anderes?
Auch wenn noch lange Zeit ist, so sind schon jetzt die Vorboten einer Veränderung des Team, mehr als offensichtlich!




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