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Das Jahr ist nun fast Geschichte, die Rennen sind es bereits, die wir in diesem Jahr gefahren sind.

Ein Grund, uns die vergangenen 12 Monate einmal Revue passieren zu lassen.

Im Januar, begann gleich das Rennsport Jahr 2018. Direkt nach Neujahr eilten die Teilnehmer der P1 24H Series in die USA, so auch wir.
Wir starteten mit 2 Fahrzeugen in dieses Jahr und auch nach den erfolgen vom Vorjahr mit viel Euphorie.

Mit den Plätzen 6 für Team 1 und 15 für Team 2 kam man auf annehmbaren Plätzen in Road Atlanta ins Ziel. Wenn man bedenkt, das Disconnects und Unfälle unser Rennen beeinflusst haben,
darf man sich sogar über die Platzierung freuen.

Im März ging es dann weiter mit der P1 24H Series und sie blieben in den USA. Road America wurde ausgewählt und wie auch in Atlanta, musste auch hier eine 6 Stunden Distanz überstanden werden.
Hier hatte man im BMW dieses mal mehr mit der BoP zu kämpfen. Zu dem konnte man auch nur ein Fahrzeug dieses mal stellen, denn es gab erste Schwierigkeiten, die Fahrzeuge zu besetzen.
Mehr als ein 14. Platz konnte hier dieses mal nicht eingefahren werden.

Nebenbei ging es für uns auch erstmals in der Königsklasse des Motorsports zur Sache. Die FSR lud wieder zur Hauptsaison ein. Von März bis Oktober hieß es 12 Rennen zu bestreiten
und das auf Profiniveau! Unser Fahrer Mark Weiler versuchte sein Glück, mit dem Wissen das dies ein Haarsträubendes Unterfangen wird.
Und er sollte recht behalten, dazu aber dann später in der kurzen Zusammenfassung mehr.

Im Mai dann der erste Höhepunkt des Jahres.
Die 12 Stunden von Bathurst standen bevor. Und so nervenaufreibend wie das Rennen selbst, so waren auch die Vorbereitungen auf jenes...

Jörn Dette war zu diesem Rennen der einzig gesetzte Fahrer und er griff erstmals auf Backup Fahrer zurück.
Mit Alexander Spring aber, hatte er einen Topfahrer aus seinem "Zwangsurlaub" zurück gewinnen können.

Aber es lief wie in Atlanta. Unfälle und lange Reparaturen warfen das Team zurück. Erstmals seit Jahren sollte nun auch ein neues Problem auftreten, Probleme beim Fahrerwechsel!
Dies kannte das Team schon Jahre nicht mehr. Gut eine Stunde konnte das Team nicht weiter fahren, nur mit viel Mühe der Reko von P1, gelang es das Rennen wieder aufzunehmen.

Bedeutend für das Restliche Jahr, sollte es ein Vorgeschmack auf die kommenden Rennen sein. Guter Start, schlechte Zwischenszenen und am ende Zwischen- und Rundenzeiten die auch
in den Top 5 zu finden waren. Ergo, eine Aufholjagd erster Güte! Im nachhinein kam immer die Frage, warum erst so spät!?

Gedreht, gestresst und völlig gebeutelt, Polterte das Team in Australien noch auf einen 18. Platz. Was bei dieser Aufholjagd ein sehr gutes Ergebnis darstellte.

Der Mai hatte aber auch andere Probleme zu bieten. Ende Mai waren wir gezwungen, unsere Internetpräsenz komplett herunter zu Fahren. Was keiner Ahnte, es sollte fast ein Halbes Jahr dauern!

Der Sommer war nun da, die Temperaturen eines perfekten Sommers würdig und im Juli ging es passendes Dankeschön direkt in die Türkei.
Doch was war das? In Deutschland schluchzten die Menschen nach Regen, der nicht kam, dafür ging die Qualifikation zu den 6H gänzlich baden.

Im Rennen war es dafür zumindest weitestgehend wieder Trocken. Uns so gingen wir mit 2 Fahrzeugen in das Abenteuer. Nach 40 Runden gab es jedoch einen Disconnect beim 2. Team.
Der Fahrer wart danach nicht mehr gesehen und so legte man die volle Energie auf das erste Fahrzeug. Aber nach erneuten auf und abs, kam man auch in Istanbul nicht über einen 18. Platz hinaus.

Mittlerweile kämpfte das Team mehr mit Frust, als das es die Euphorie aus dem Jahresanfang noch halten konnte.

Der August, brachte das Saisonfinale der SRC-GTM mit. In der GT Serie fuhr Jörn nur Sporadisch mit.
Mit Platz 18 in der Teamwertung war durch die wenigen Starts auch kein besseres Ergebnis zu erwarten. Sein bestes Rennen war der Saisonauftakt in Sao Paulo, wo er den 8. Platz belegte.

Im September ging es dann wieder in die Staaten. Der Spätsommer kam so langsam in Fahrt, wobei der Übergang vom Hochsommer auf Spätsommer nicht den so großen Unterschied machte.

Doch Florida sollte uns wieder zeigen, dass das Wetter in den USA gerne Überraschungen parat hält. So einige Trainingstage hielten uns auch hier Regen bereit.
Zu dem wurden erstmals in der P1 neue Fahrzeuge verwendet. Jedoch erst einmal nur zu Testzwecken bei den 12H in Sebring, die nun angesagt waren.

Auch hier sollte wieder durch Unfälle ein gutes Ergebnis verhindert werden. Doch noch deutlicher konnte es nicht sein, wir waren mit den Fahrzeugen auf Augenhöhe der Spitze.
Wenn auch nur über die Distanz im Rennen. Aber das ist bei einer Langstrecke ja auch das Entscheidende.
Mit einem gänzlich neuen Team, fand sich unsere Fahrerpaarung auf einem Akzeptablen 14. Platz bei der Zieleinfahrt ein.

Der Oktober war nun da und die FSR feierte ihr Saisonfinale in Sao Paulo... Die Strecke liegt unserem Team scheinbar. Denn Mark Weiler fightete.
Dette stand dieses mal als dessen an der Boxen mauer, als das was er ja auch ist, als Teamchef. Er koordinierte Mark durchs Rennen und das sollte dieses mal passen.

Mit Platz 8 feierte Mark sein Zweitbestes Ergebnis dieses Jahr. Die Freude war groß, musste man nicht nur in der P1 dieses Jahr einstecken... Auch die FSR war schwer zu meistern.
Nur 3 mal insgesamt konnte man ein Rennen beenden, von den 4 mit gefahrenen. Und das Ergebnis in Sao Paulo war von den FSR Ergebnissen mit Abstand das beste!

Ebenfalls im Oktober, öffnete die GT Pro nach einem Jahr Zwangspause wieder ihre Pforten. Dette lies sich die Chance nicht entgehen und meldete sich zusammen mit Mark Weiler für die Saison an.
Aber zeitgleich verkündeten beide, das sie nur einzelne Rennen mit bestreiten würden.

Das Auftaktrennen in Okayama, fuhr lediglich Jörn Dette. Mit platz 17 war er zu Rennende alles andere als Zufrieden, Lenkprobleme und die Reifen, machten ihm schwer zu schaffen.

So langsam sanken die Temperaturen aber auf der Strecke glühte noch immer der Asphalt.
Im November stand das Highlight des Jahres bevor. Die 24H auf der Nürburgring Nordschleife.

Die nun vorhandene Masse an Fahrern sollte 2 Teams ermöglichen. Doch es kam anders.

Kurz vor dem Wochenende der Qualifikation, musste das Team ein Fahrzeug zurück ziehen. Fahrer mussten im Rennen dann zu Zeiten eingesetzt werden, für die sie nicht eingeplant waren.
Müdigkeit, Konzentrationsfehler und am ende ein unlösbares Problem beim Fahrerwechsel, sorgten hier dafür, das wir den ersten Ausfall in der P1 vermelden mussten.

Dette war zu diesem Zeitpunkt durch seine Nachtschicht nicht am Boxenstand. Die Aufholjagd seit den späten Nachmittagsstunden, war brachial, bei zwischenzeitlichen Regen in der Nacht
und bei Abtrocknenden Bedingungen, fur das Team Bestzeiten! Die jeweils aktuellen Fahrer konnten nicht glauben, was ihnen vermittelt wurde, aber es stand Schwarz auf Weiß im Zeitenmonitor!

Im Dezember, kurz vor Weihnachten, gab es dann noch ein kleines Geschenk der FSR für Mark Weiler, denn nach langem Prüfen, wurde Mark von Platz 8 vor auf Rang 3 verlegt. Denn manch Fahrer erhielten noch eine drakonische Strafe.

Damit ist Mark Weiler Fahrer des Jahres 2018!

Die Rennen 2018 liefen aber meist so, wie das Jahr im gesamten auch. Ziemlich Chaotisch. Ein Fahrerschwund von Anfang bis ende des Jahres, aber es konnte für 2019 ein neuer Fahrerpool gefunden werden.

5 Fahrer gehen 2019 für Drace Motorsport an den Start:

Mark Weiler
Markus Müller
Brian Smeets
Manfred Schneider
Jörn Dette

Ein weiterer Fahrer konnte noch nicht zu 100% bestätigt werden.

Alt eingesessene Fahrer wie Alexander Spring und Pascal Grancher haben nach vielen Jahren das Team verlassen. Beide waren Urgesteine des Teams und seit anfang an dabei.
Aber neue Ziele und Private Verpflichtungen sind halt immer wieder kehrende Ursachen für Veränderungen.

Die Rennen in Sebring und auf der Nordschleife zeigten, das sich die Fahrer auf einem Level befinden und nur bedingt unterschiedlich schnell sind.
Das Team erhofft sich so für 2019 eine bessere Chance im Rennen, da die Einteilung der Fahrer weniger wichtig ist was die Leistung betrifft. Dies kann ein Vorteil für die Rennen bedeuten!

Wir werden sehen, was das kommende Jahr für uns bereit hält. 2018 war eine Lehre woraus wir für 2019 besser gestellt sein sollten.
Mit Vorfreude gehen wir ins neue Jahr und mit der Erkenntnis, das wir konstant fähig sind um Podiums plätze mitfahren zu können. Denn das möchte in Zukunft wieder unser Ziel sein, vorne Mitfahren!

Wir Wünschen euch nun einen Guten Rutsch ins neue Jahr und auf Faire Rennen auch in 2019!

Euer Team Drace Motorsport!




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