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Die FSR im Überblick

2019 liegt das Augenmerk unserer Fahrer im bereich der P1 und der LMS Saison. Aber auch die FSR ist schon wieder groß im Geschäft.

Anfang des Monats, konnten wir den ersten Formelwagen des neuen Jahres Präsentieren. Mit einem Formel 2 hat sich unser Team noch nie "neu" Präsentiert, das war ein Debut im doppelten Sinne. Zum einen wie schon gesagt die Fahrzeugklasse selbst. Aber auch das Design, welches untypisch für unser Look ist, gibt sich entsprechend völlig neu. Hier hat Mark Weiler einen großen Anteil daran, das Drace Motorsport im Formelsport ein anderes Design bekommen hat. Denn auch auf dem 2019er Boliden der Königsklasse, wird das Design aufgesetzt. Soviel kann man jetzt schon sagen, 2019 möchte Drace sich auch im Formelsport endgültig festigen.


Die Präsentation des F2 Boliden, wurde bei Facebook ausgeführt. Dort werden auch alle weiteren 2019er Fahrzeuge vorgestellt, so auch unser M8 zur LMS Saison, dazu aber später mehr.

Mit den Startnummern #67 für Mark Weiler Germany und der #8 für Boris Bohn Germany, gehen 2 alt bekannte Freunde in die Wintersaison der FSR.

Im Auftaktevent ging jedoch lediglich Boris Bohn in das Rennen, welches in Jerez Spain startete. Mit jeweils 2 Läufen pro Renntag, kann man bei "nur" 4 Renntagen dennoch genügen Spaß in der doch so kurzen Wintersaison haben.

Boris kam im Hauptgrid im ersten Lauf nicht über einen 16. Platz hinaus während er im Zweiten Lauf in aussichtsreicher Position mit Spritmangel, kurz vor der Linie stehen blieb.

In Baku Azerbaijan, nur eine Woche später, gingen Mark und Boris erstmals gemeinsam in den Renntag.
Mark Weiler kam im ersten von Zwei Läufen auf einen guten 14. Platz und sicherte sich gleich 2 Punkte. Boris hingegen, kämpfte dieses mal mehr mit der Strecke und kam nicht über einen 19. Platz hinaus.

Doch Drace scheint aktuell einen neuen Fluch inne zu haben. Denn beide Fahrer fielen auch in Baku aus und konnten so zwangsweise früh abreisen.

Der 3. Renntag der FSR Wintersaison findet ende Januar im Spanischen Spain Barcelona statt. In der Zwischenzeit werden nun erstmals die neuen Boliden der Königsklasse gefahren.

Heute in Silverstone United Kingdom, sowie am kommenden Samstag in Barcelona Spain, werden Testrennen gefahren.
Mark sowie Boris haben sich zu den Tests angekündigt.

Noch wird der GT geschont!

2019 ändert P1 die Fahrzeuge. Sie wurden im Sebring Event im vergangenen Jahr erstmals Testweise eingesetzt. Mit den LMP2 und GTE Fahrzeugen, möchte P1 die Langstreckenserie nun als feste Saison ins Jahr schicken. Drace Motorsport meldete sich erneut mit einem BMW an. Dieses mal mit einem M8. Das Design für geschlossene Fahrzeuge auf Straßenoptik hat sich soweit nicht geändert, nur Details wurden angepasst. Das Fahrzeug wurde vor einer Woche ebenfalls bei Facebook präsentiert und wurde mit der Startnummer 12 versehen.


Aktuell hat P1 die Teamfahrzeuge noch nicht frei gegeben, somit müssen die Teams noch mit den Trainingsmodellen vorlieb nehmen.
Den Trainingsanspruch macht dies aber keinen Abbruch. Aktuell führt Markus Müller die Teaminterne Zeitentabelle an, gefolgt von Jörn Dette.
Manfred Schneider und Brian Smeets folgen dahinter. Auch Mark Weiler, konnte es sich für einen Tag nicht nehmen, das Auto zu bewegen.

Zwischenzeitlich wurde eine schnelle Runde auf Facebook präsentiert, welche eine für uns hohe Einschaltquote ergab.

Am 26. Januar, führt P1 ein kurzes Testrennen aus. Drace wird dieses Live übertragen, da das Kurze Rennen lediglich 10 Runden geht und das Augenmerk auf dem Start liegt. Ob dann schon die eigenen Fahrzeuge verwendet werden dürfen, steht aber aktuell noch nicht fest.

Das erste Rennen findet am 02. Februar statt. Dann müssen 8 Stunden auf dem Malaysischen Kurs in Sepang / Kuala Lumpur Malaysia bewältigt werden. An den Start gehen Markus Müller Germany, Brian Smeets Netherlands, Manfred Schneider Austria und Jörn Dette Germany. Mit Blick auf die Fahrerwertung wird es interessant zu sehen sein, ob die Fahrer bei jedem Rennen in der Form an den Start gehen können.

GT Pro und die Planungen

Es ist seit beginn der laufenden Saison, zum ende letzten Jahres bekannt, das Drace Motorsport nur Sporadisch mit Jörn Dette und Mark Weiler an den Start gehen wird. Aktuell ist dort kein Start geplant, erst in Cleveland USA liebäugelt Dette mit einem weiteren Antritt.

Dette versucht schon seit längerem, Probleme mit der Lenkung am M6 zu beseitigen. Helfen kann da der neue M8. Ob dies so ist, wird sich dann in den USA zeigen.

Bei Mark ist die Zukunft in der GT Pro bis auf weiteres ungewiss. Die Vorbereitungen in der FSR verschlingen viel Zeit und auch eigene Verpflichtungen verhindern weiterhin eine Teilnahme in der GT Pro.

Es kann gut sein, das es ab Saison 9, keine weitere Teilnahme vom Team aus geben wird. Denn für unsere Fahrer sind Termine während der Woche nur schwer war zu nehmen.


Das Jahr ist nun fast Geschichte, die Rennen sind es bereits, die wir in diesem Jahr gefahren sind.

Ein Grund, uns die vergangenen 12 Monate einmal Revue passieren zu lassen.

Im Januar, begann gleich das Rennsport Jahr 2018. Direkt nach Neujahr eilten die Teilnehmer der P1 24H Series in die USA, so auch wir.
Wir starteten mit 2 Fahrzeugen in dieses Jahr und auch nach den erfolgen vom Vorjahr mit viel Euphorie.

Mit den Plätzen 6 für Team 1 und 15 für Team 2 kam man auf annehmbaren Plätzen in Road Atlanta ins Ziel. Wenn man bedenkt, das Disconnects und Unfälle unser Rennen beeinflusst haben,
darf man sich sogar über die Platzierung freuen.

Im März ging es dann weiter mit der P1 24H Series und sie blieben in den USA. Road America wurde ausgewählt und wie auch in Atlanta, musste auch hier eine 6 Stunden Distanz überstanden werden.
Hier hatte man im BMW dieses mal mehr mit der BoP zu kämpfen. Zu dem konnte man auch nur ein Fahrzeug dieses mal stellen, denn es gab erste Schwierigkeiten, die Fahrzeuge zu besetzen.
Mehr als ein 14. Platz konnte hier dieses mal nicht eingefahren werden.

Nebenbei ging es für uns auch erstmals in der Königsklasse des Motorsports zur Sache. Die FSR lud wieder zur Hauptsaison ein. Von März bis Oktober hieß es 12 Rennen zu bestreiten
und das auf Profiniveau! Unser Fahrer Mark Weiler versuchte sein Glück, mit dem Wissen das dies ein Haarsträubendes Unterfangen wird.
Und er sollte recht behalten, dazu aber dann später in der kurzen Zusammenfassung mehr.

Im Mai dann der erste Höhepunkt des Jahres.
Die 12 Stunden von Bathurst standen bevor. Und so nervenaufreibend wie das Rennen selbst, so waren auch die Vorbereitungen auf jenes...

Jörn Dette war zu diesem Rennen der einzig gesetzte Fahrer und er griff erstmals auf Backup Fahrer zurück.
Mit Alexander Spring aber, hatte er einen Topfahrer aus seinem "Zwangsurlaub" zurück gewinnen können.

Aber es lief wie in Atlanta. Unfälle und lange Reparaturen warfen das Team zurück. Erstmals seit Jahren sollte nun auch ein neues Problem auftreten, Probleme beim Fahrerwechsel!
Dies kannte das Team schon Jahre nicht mehr. Gut eine Stunde konnte das Team nicht weiter fahren, nur mit viel Mühe der Reko von P1, gelang es das Rennen wieder aufzunehmen.

Bedeutend für das Restliche Jahr, sollte es ein Vorgeschmack auf die kommenden Rennen sein. Guter Start, schlechte Zwischenszenen und am ende Zwischen- und Rundenzeiten die auch
in den Top 5 zu finden waren. Ergo, eine Aufholjagd erster Güte! Im nachhinein kam immer die Frage, warum erst so spät!?

Gedreht, gestresst und völlig gebeutelt, Polterte das Team in Australien noch auf einen 18. Platz. Was bei dieser Aufholjagd ein sehr gutes Ergebnis darstellte.

Der Mai hatte aber auch andere Probleme zu bieten. Ende Mai waren wir gezwungen, unsere Internetpräsenz komplett herunter zu Fahren. Was keiner Ahnte, es sollte fast ein Halbes Jahr dauern!

Der Sommer war nun da, die Temperaturen eines perfekten Sommers würdig und im Juli ging es passendes Dankeschön direkt in die Türkei.
Doch was war das? In Deutschland schluchzten die Menschen nach Regen, der nicht kam, dafür ging die Qualifikation zu den 6H gänzlich baden.

Im Rennen war es dafür zumindest weitestgehend wieder Trocken. Uns so gingen wir mit 2 Fahrzeugen in das Abenteuer. Nach 40 Runden gab es jedoch einen Disconnect beim 2. Team.
Der Fahrer wart danach nicht mehr gesehen und so legte man die volle Energie auf das erste Fahrzeug. Aber nach erneuten auf und abs, kam man auch in Istanbul nicht über einen 18. Platz hinaus.

Mittlerweile kämpfte das Team mehr mit Frust, als das es die Euphorie aus dem Jahresanfang noch halten konnte.

Der August, brachte das Saisonfinale der SRC-GTM mit. In der GT Serie fuhr Jörn nur Sporadisch mit.
Mit Platz 18 in der Teamwertung war durch die wenigen Starts auch kein besseres Ergebnis zu erwarten. Sein bestes Rennen war der Saisonauftakt in Sao Paulo, wo er den 8. Platz belegte.

Im September ging es dann wieder in die Staaten. Der Spätsommer kam so langsam in Fahrt, wobei der Übergang vom Hochsommer auf Spätsommer nicht den so großen Unterschied machte.

Doch Florida sollte uns wieder zeigen, dass das Wetter in den USA gerne Überraschungen parat hält. So einige Trainingstage hielten uns auch hier Regen bereit.
Zu dem wurden erstmals in der P1 neue Fahrzeuge verwendet. Jedoch erst einmal nur zu Testzwecken bei den 12H in Sebring, die nun angesagt waren.

Auch hier sollte wieder durch Unfälle ein gutes Ergebnis verhindert werden. Doch noch deutlicher konnte es nicht sein, wir waren mit den Fahrzeugen auf Augenhöhe der Spitze.
Wenn auch nur über die Distanz im Rennen. Aber das ist bei einer Langstrecke ja auch das Entscheidende.
Mit einem gänzlich neuen Team, fand sich unsere Fahrerpaarung auf einem Akzeptablen 14. Platz bei der Zieleinfahrt ein.

Der Oktober war nun da und die FSR feierte ihr Saisonfinale in Sao Paulo... Die Strecke liegt unserem Team scheinbar. Denn Mark Weiler fightete.
Dette stand dieses mal als dessen an der Boxen mauer, als das was er ja auch ist, als Teamchef. Er koordinierte Mark durchs Rennen und das sollte dieses mal passen.

Mit Platz 8 feierte Mark sein Zweitbestes Ergebnis dieses Jahr. Die Freude war groß, musste man nicht nur in der P1 dieses Jahr einstecken... Auch die FSR war schwer zu meistern.
Nur 3 mal insgesamt konnte man ein Rennen beenden, von den 4 mit gefahrenen. Und das Ergebnis in Sao Paulo war von den FSR Ergebnissen mit Abstand das beste!

Ebenfalls im Oktober, öffnete die GT Pro nach einem Jahr Zwangspause wieder ihre Pforten. Dette lies sich die Chance nicht entgehen und meldete sich zusammen mit Mark Weiler für die Saison an.
Aber zeitgleich verkündeten beide, das sie nur einzelne Rennen mit bestreiten würden.

Das Auftaktrennen in Okayama, fuhr lediglich Jörn Dette. Mit platz 17 war er zu Rennende alles andere als Zufrieden, Lenkprobleme und die Reifen, machten ihm schwer zu schaffen.

So langsam sanken die Temperaturen aber auf der Strecke glühte noch immer der Asphalt.
Im November stand das Highlight des Jahres bevor. Die 24H auf der Nürburgring Nordschleife.

Die nun vorhandene Masse an Fahrern sollte 2 Teams ermöglichen. Doch es kam anders.

Kurz vor dem Wochenende der Qualifikation, musste das Team ein Fahrzeug zurück ziehen. Fahrer mussten im Rennen dann zu Zeiten eingesetzt werden, für die sie nicht eingeplant waren.
Müdigkeit, Konzentrationsfehler und am ende ein unlösbares Problem beim Fahrerwechsel, sorgten hier dafür, das wir den ersten Ausfall in der P1 vermelden mussten.

Dette war zu diesem Zeitpunkt durch seine Nachtschicht nicht am Boxenstand. Die Aufholjagd seit den späten Nachmittagsstunden, war brachial, bei zwischenzeitlichen Regen in der Nacht
und bei Abtrocknenden Bedingungen, fur das Team Bestzeiten! Die jeweils aktuellen Fahrer konnten nicht glauben, was ihnen vermittelt wurde, aber es stand Schwarz auf Weiß im Zeitenmonitor!

Im Dezember, kurz vor Weihnachten, gab es dann noch ein kleines Geschenk der FSR für Mark Weiler, denn nach langem Prüfen, wurde Mark von Platz 8 vor auf Rang 3 verlegt. Denn manch Fahrer erhielten noch eine drakonische Strafe.

Damit ist Mark Weiler Fahrer des Jahres 2018!

Die Rennen 2018 liefen aber meist so, wie das Jahr im gesamten auch. Ziemlich Chaotisch. Ein Fahrerschwund von Anfang bis ende des Jahres, aber es konnte für 2019 ein neuer Fahrerpool gefunden werden.

5 Fahrer gehen 2019 für Drace Motorsport an den Start:

Mark Weiler
Markus Müller
Brian Smeets
Manfred Schneider
Jörn Dette

Ein weiterer Fahrer konnte noch nicht zu 100% bestätigt werden.

Alt eingesessene Fahrer wie Alexander Spring und Pascal Grancher haben nach vielen Jahren das Team verlassen. Beide waren Urgesteine des Teams und seit anfang an dabei.
Aber neue Ziele und Private Verpflichtungen sind halt immer wieder kehrende Ursachen für Veränderungen.

Die Rennen in Sebring und auf der Nordschleife zeigten, das sich die Fahrer auf einem Level befinden und nur bedingt unterschiedlich schnell sind.
Das Team erhofft sich so für 2019 eine bessere Chance im Rennen, da die Einteilung der Fahrer weniger wichtig ist was die Leistung betrifft. Dies kann ein Vorteil für die Rennen bedeuten!

Wir werden sehen, was das kommende Jahr für uns bereit hält. 2018 war eine Lehre woraus wir für 2019 besser gestellt sein sollten.
Mit Vorfreude gehen wir ins neue Jahr und mit der Erkenntnis, das wir konstant fähig sind um Podiums plätze mitfahren zu können. Denn das möchte in Zukunft wieder unser Ziel sein, vorne Mitfahren!

Wir Wünschen euch nun einen Guten Rutsch ins neue Jahr und auf Faire Rennen auch in 2019!

Euer Team Drace Motorsport!


3 Veranstaltungen und nur eine Teilnahme...
Obwohl bekannt ist, dass das Team auch diese Saison nur bedingt in der GT Pro Starten wird, so ist die Lernkurve aber dennoch sehr bedingt.
Mit einem Mageren 17. Platz (wir Berichteten), konnte Drace sein bis Dato bestes Ergebnis seit dem Fahrzeugwechsel einfahren.

Man tut sich schwer mit der GTE Mod der URD. Und genau das ist der Grund, warum man in der GT Pro startet, Erfahrungen Sammeln!
Aber in Australien und Italien war vom Team nichts zu sehen. Dette war mit dem 24H auf der Nos beschäftigt (dazu später mehr) und Mark Weiler blieb ohne weitere Informationen den Events fern. Man geht aber davon aus, das die Private Situation es nicht zu ließ.

Für das Jahresfinale 2018 in Barcelona Spain Trainiert Dette zmd. wieder und möchte sein Ziel aus dem Saisonauftaktrennen noch einmal verbessern um mit neuer Motivation in die Winterpause zu gehen und im neuen Jahr wieder Frisch zu sein für die Rennen die da kommen.

Am 11.12. findet der 4. Lauf der GT Pro statt, in Spanien endet dann für unser Team das Motorsportjahr 2018.

P1 und das sinkende Nervenkostüm

6 Rennen wurden absolviert, 6 mal musste mit kleineren oder größeren Problemen gekämpft werden. Die 24 Stunden auf dem Nürburgring waren das Negativ Highlight des Jahres. 21 Stunden lang war das Team erneut durch Unfall und Technischen Problemen bedingt auf der Aufholjagd.

Es waren Bedingungen wie sie auch beim Debut vor einem Jahr in der P1 herrschten.

Am Tage Trocken, gegen Abend und in der Nacht, Regen! Aber, dieses Jahr lief das Setup sehr sehr gut. Das Team fuhr ab dem 2/3 des Rennens Bestzeiten. Die Aufholjagd ging los, bei Regen, bei Dämmerung und in der Nacht. Selbst am frühen morgen lief alles nach Plan und man sah dass das Team auf einem Level war. Selbst Dette konnte nach Jahrelangen Problemen in der Nacht, seinen Frieden mit der Strecke machen. Apropos Nacht:
Mit Markus Müller und Jörn Dette, mussten zwei unserer Fahrer in die Nacht wechseln, welche überhaupt nicht für diesen Zeitraum eingeplant waren. Trotzdem versuchten sie es und ihre ersten Doppelstints waren Perfekt! Doch die letzten Double-Turns, waren dann doch zuviel. Markus kämpfte im letzten Doppel mit massiven Problemen gab das Fahrzeug völlig übermüdet an Dette ab.
Er sah im ersten teil seines letzten Doppelstints hingegen noch Frisch aus, aber auch bei ihm sollte sich das im letzten Stint noch ändern. Fahrfehler und ein durch ein Systemlag hervorgerufener Unfall, zwang das Team dazu, frühzeitig auf den für die Nacht zugeteilten "Notfall-Fahrer" Manfred Schneider zu wechseln.

Er konnte die verlorene Zeit relativ gut wieder heraus Fahren.

Doch nach 21 Stunden und 3 schwer erreichten Fahrerwechseln die jedes mal beinahe scheiterten und der Vierte gänzlich daneben ging, musste das Team eben wegen Technischer Probleme beim Wechsel das Fahrzeug anfangs auf Platz 7 liegend abstellen. Denn durch jeden Versuch den Fahrer zu wechseln, verlor man die Kontrolle und man musste neu "Joinen". Jedes neue betreten des Rennens, kostete 1 - 2 Runden. Am Ende lag das Team zuweit zurück, als das sich die restlichen 3 Stunden noch für das Team lohnten.

Dette selbst war zu diesem Zeitpunkt nicht am Kommandostand. Er ist kein freund von Aufgaben, egal wie groß der Rückstand ist, aber er konnte wiederum auch seine Fahrer verstehen als er vom Ausfall erfuhr.

Es war das letzte Rennen mit der verwendeten Mod und mit dem BMW Z4, man hatte sich hierfür ein schöneren Abschied vom Fahrzeug erhofft.

Die Übertragung des Rennens wurde in 3 Parts aufgeteilt, welche wir unten verlinkt haben.

Die Aussichten für 2019 in der P1
Die Planungen bei P1 laufen noch, doch sind schon einige dinge für das neue Jahr bekannt gegeben worden.

Es wird einen Fahrzeugwechsel in der P1 geben, man geht weg von der Apex GT3 und hin zum S397 Endurance Pack. Keine Tourings mehr, dafür kommen LMP2. Heißt, ab jetzt sind die GT`s die kleinen Fahrzeuge und man muss sich neuen Aufgaben im Rennen stellen.

Sebring hatte da im September einen ersten Eindruck gegeben. Denn da wurden die neuen Modelle erstmals verwendet.

Das Team ist sich aktuell soweit einig, das sie beim BMW M8 (Siehe Bild) bleiben und damit auch der Marke die das Team seit Mitte 2017 mit wenigen Ausnahmen nutzt.


(BMW M8 der P1 24H Series aus Sebring im September 2018)

Ab 2019 wird die 24H Series zu einer Meisterschaft: Teamwertung, Fahrerwertung a la GT Masters und MGP und das alles in 8 Rennen auf 3 Kontinenten aufgeteilt, wird ein wirkliches Highlight werden können.

In Kürze möchte die P1 alles weitere bekannt geben. Beim Jahresfinale der 24H Series auf der Nordschleife, kamen schon einige Inhalte in der Übertragung zum Vorschein.

Alles in allem war das Motorsportjahr 2018 nicht wirklich zufriedenstellend. Man hofft durch die neuen Fahrzeuge auf eine Verbesserung in der P1.