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Die "Pfingstochsen" waren dieses mal zu Gast in Estoril, denn dort war am Pfingstwochenende die P1-LMS zu Gast.

P1-LMS 6h von Estoril

Estoril, eine Strecke die in den 90´er Jahren ein fester Bestandteil des Formel 1 Kalenders war, lud nun die GT und LMP Fraktion zum stell dich ein.

Geplant war der Einsatz von allen 3 Fahrzeugen, gefahren ist aber nur das BMW Team!



Mit Markus Müller Germany
und Manfred Schneider Austria

ging das Team dieses mal nur zu Zweit ins Event.
Jörn Dette Germany stellte schon nach dem Rennen in Palm Springs klar, das er in Estoril nicht starten werde,
Brian Smeets Netherlands musste sich kurzfristig für das Event abmelden.

Den beiden Jungs war bewusst, das sie gegen eine Porsche Übermacht kämpften, denn über die Distanz ist dieser Chancenlos überlegen.
Im Rennen bestätigte sich dieses auch deutlich!
Es kam zum direkten Zweikampf mit den Markenkollegen und Konkurrenten vom Raceland BMW Team. Dieses Team ist auch der Gegner, den es aktuell in der Rangliste zu schlagen gilt. Hier könnte man (Theoretisch) um Platz 3 kämpfen, doch von Hinten droht die nächste Porsche Gefahr.

Mit dem Rennsimulanten Team II welches erst Zwei Rennen absolviert hat, Stürmt das Team nach vorne. 2 Rennen und 2 Podiumsplätze, davon ein Sieg! Es ist die besagte Porsche Überlegenheit, die sämtlichen BMW Teams zuschaffen macht, lediglich Drace, Raceland und MRS sind die Teams, die hin und wieder die Porsche ärgern können.

Drace Motorsport konnte sich im Kampf um Platz 4 im Rennen gegen den Raceland BMW letzten Endes in Portugal behaupten.
Damit wurde das Team "best of the Rest".

Die Freude, hielt sich dennoch etwas in Grenzen. Geschuldet war dies der Situation rund um das "Your Name Here Porsche Team".
Dieses hatte einen Zwischenfall und eine Strafe ausgleichen müssen, welches dadurch fast eine Runde Rückstand zu beklagen hatte, doch nach 6 Stunden sah das Ergebnis anders aus. Your Name Here landete auf Rang 3 und überrundete uns sogar noch zusätzlich.

Von den Zeiten hält der BMW mit, auf Distanz hat der Porsche einen wie so oft nun schon erwähnten maßlosen Vorteil! Das Team weiß auch mittlerweile welcher Vorteil zu beklagen ist, in unserer Sicht welcher Nachteil, aber eine Plausible Chance den BMW darauf hin anzupassen, gibt es scheinbar nicht.

Der Meisterschafts-Stand nach 5 von 8 Rennen:

1. Your Name Here Racing - Porsche - 95 Pkt.
2. Black Hawk Racing - Porsche - 74 Pkt.
3. Raceland de - BMW - 58 Pkt.
4. Drace Motorsport - BMW - 53 Pkt.
5. Rennsimulaten II - Porsche - 45 Pkt.

Markus und Manfred bewegten das Fahrzeug am Limit und dazu Fehlerfrei.

Auch Kritik muss erlaubt sein

Doch Fehlerfrei ist das eine, für andere Mitdenken das andere.

Dette war zwar nicht im Rennen dabei, aber als Teamchef natürlich dennoch bei seinem Team!

Seine Meinung im O-Ton:

"Es ist eine Farce wenn LMP Fahrer in ein Interview gehen, sich über GT Fahrer beschweren, fast schon auslassen. Ich dann aber von den eigenen Teamkollegen erfahre wie gefährlich die LMP sich in den Ecken vorbei Zwängen, wo der GT die volle Breite der Strecke benötigt und als Highlight, es genau der LMP Fahrer ist, der von einem anderen Team gefilmt wird, wie dieser, völlig ohne Grund, den GT abräumt welchen er gerade dabei war zu Überrunden. Und die gesamte GT Fahrer Riege, muss sich dann noch anhören, wie "Unüberlegt" diese Fahren? Und das ist kein Einzelfall... Suzuka wurden wir Abgeschossen, weil das Team welches wir Angriffen, im Direkten Positionskampf mit uns war. Diese zu letzt genannte Aktion, wurde zwar geahndet, das Rennen für uns war aber dennoch vorbei, auch wenn der Unfall nicht der Hauptgrund dafür war.

Ich kann nur hoffen, das P1 als Veranstalter endlich mal reagiert und entsprechend Ihres eigenen Reglements handelt! Da bis heute nichts geschehen ist, auf meine Meinung nicht eingegangen wird, mache ich das nun halt hier.

Der Frust hängt im gesamten Team mittlerweile tief. Die LMPs können scheinbar fast frei Fahren, ein vernünftiges Racen ist scheinbar nicht mehr möglich, es wird nur noch mit Brechstange gefahren, oftmals sogar dann, wenn eine vielleicht noch irgendwo verständliche Notwendigkeit nicht einmal besteht!!! Hauptsache am ach so langsamen GT vorbei. Das verhalten ist einfach nur noch lächerlich!

Und wo wir schon bei Lächerlichkeit sind, die Strafe aus Palm Springs wurde im nachhinein ohne Zusatzinformationen beibehalten. Mich würde es mal Interessieren, wie die Kommission sich aus der Affaire ziehen würde, bei gleicher bestehender Problematik. Hier ist das Team gefragt, welches die Chance hat zu Reagieren! Denn auf der Wiese hat man keine Kontrolle. Zu mal das Team auf der Strecke sogar noch die volle Übersicht hatte. Danke also für diese falsche Bemaßung der Szenerie!
"

Die Aufgabe im LMP Team



In Silverstone nicht am Start, in Palm Springs aufs Podium und in Estoril dann Feierabend. So ist die Bilanz des Drace LMP Teams aus den letzten 3 Rennen.

Mark Weiler und Gerhard Zeller sind die Träger des LMP Teams gewesen, beide konnten nur sehr wenig Fahren. Mark Verletzungsbedingt, Gerhard aus Privaten gründen.
Manuel und Rico fanden Privatbedingt nicht immer die Zeit und so mussten, wenn sie für sich fahren mussten, Ihre Teilnahme zu oft an den Events absagen. Ebenso in Estoril.

Am Abend vor dem Rennen, gab es ein Gespräch mit dem Teamchef, welcher der Tatsache ins Auge sehen musste, dass das LMP Team nicht mehr Funktioniert.

Manuel und Rico Funktionierten als Zweiergespann alleine nicht, Mark fehlt dauerhaft ab dem Brasilien Event, in Estoril musste er Verletzungsbedingt ausfallen, es sollte sein "Abschiedsrennen" aus der P1 LMS werden und Gerhard konnte erst Kurzfristig zwar zusagen, sollte aber Zwangsweise im Academy Team aushelfen.

Am Pfingstmontag gab es dann noch einmal eine Teamsitzung, hier wurde dann endgültig entschieden den LMP aus der Saison zu nehmen. Die Enttäuschung war dem Chef durchaus ins Gesicht geschrieben.

Doch die gründe waren bzw. sind vielseitig. Zum einen die Private Situation der einzelnen Fahrer im Team, dann die Herangehensweise der Rennkommission, dazu das verhalten mancher Teams in der Saison. Aber auch massive und scheinbar unlösbare, weil immer schlimmer werdende Probleme mit der Simulation rFactor 2.

Die liste könnte nach dem Inhalt des Gespräches längst weiter geführt werden, aber für eine Grundlegende Info muss das so reichen.

Es gab zu dem auch eine Umfrage innerhalb des Teams, Jörn Dette bestätigte, das zumindest die beiden GT Teams weiter fahren werden und das in der Aktuell gemeldeten Fahrerbesetzung, welche wie folgt aussieht:

#12 BMW Team
Netherlands Brian Smeets
Germany Jörn Dette
Austria Manfred Schneider
Germany Markus Müller

#777 Academy Team
Germany Alexander Spring
Germany Dominic Münch
Germany Gerhard Zeller

Folgende Piloten werden diese Saison nicht mehr an den Start gehen:
Germany Manuel Birkner
Germany Mark Weiler
Germany Rico Kistenmacher

Chaos auch in der Academy...

Gerhard Zeller wollte wie erwähnt kurzfristig in Estoril starten, seine Private Situation lies es nicht anders zu, erst kurz zuvor die Zusage geben zu können. Er Trainierte zwar nach eigenen Möglichkeiten auf den jeweils zu fahrenden Strecken, aber ein Einsatz hätte erst in Portugal zustande kommen können. Doch eine gemeinsame Vorbereitung zwischen Alex und Gerhard kam nicht zu Stande, worauf Gerhard dann doch lieber von einer Teilnahme absah! Diese Entscheidung sprach er zuvor mit dem Teamchef ab.

Dominic Münch fiel zu dieser Zeit Gesundheitsbedingt aus. Alle Drei Piloten möchten aber zu den bevorstehenden 8 Stunden von Sao Paulo gemeinsam an den Start gehen.
Das Saisonziel ist in dem Team relativ gering ausgelegt, man möchte wenigstens ein Rennen beenden und wenn irgendwie machbar, auch einen Punkt einfahren!


Willkommen zum Ersten Amerika Rennen




Teamchef Jörn Dette ist einer der wenigen im Team, welcher Rennstrecken in den USA mag.

In Miami USA, wo der 4. Lauf der P1 LMS gefahren wurde, tat sich das Team am 11. Mai mehr oder minder ziemlich schwer.
Drace fuhr nach Suzuka erstmals wieder mit allen Drei Fahrzeugen, wovon Zwei (soviel nehmen wir vorweg), das Ziel sahen.

Fangen wir mit dem Academy Team an.



Die Jungs um Germany Alexander Spring und Germany Dominic Münch, hatten bis jetzt kein Glück. Kein Rennen konnte beendet werden und man ist nach jedem Event an der Fehlersuche dran. Immer wieder werden neue Konfigurationen gefunden, die die Performance verbessern sollen. So auch auf dem Homestead Miami Road Course.

Das Academy Team wechselte nach Silverstone vom RSR auf die C7. Alexander Spring stellte das Fahrzeug auf einen guten 13. Platz (Gesamtplatz 28) in der Qualifikation.
Spring übernahm dann auch die ersten 2 Stints im Rennen, bevor Münch das Lenkrad übernehmen sollte. Auf Gesamtplatz 27, war es dann soweit, Dom übernahm die Corvette in Runde 78 auf Gesamtplatz 24 liegend, doch es kam wie es kommen musste. In Runde 85 musste Münch das Fahrzeug wieder einmal Abstellen.

Weiter geht es mit dem M8 Team.



Mit Netherlands Brian Smeets, Germany Markus Müller und Germany Jörn Dette, ging das BMW Team in die 6 Stunden von Miami.

Brian Smeets übernahm dieses mal die Qualifikation und den Rennstart. Brian machte das bis dato scheinbar unmögliche Möglich. Und wenn schon das unmögliche Möglich machen, dann auch bitte richtig!!!

Denn mit gut 0,400 Sekunden Vorsprung, setzte er den BMW erstmals in der Teamgeschichte im Rahmen der P1 Rennen auf die Pole Position!

Im Rennen selbst fuhr Brian lange um die Führungsposition mit, bis zum 1. Stopp führte er das Rennen an. Danach jagte Brian den RSR dauerhaft hinter her.
Auf Platz 2 liegend, übernahm in Rennrunde 92 (Führungsrunde der GT Klasse) Jörn Dette den M8.

Nach einigen Runden, kam es zur Überrundung vom besagten Raceland RSR.
Dette musste wegen der Überrundung zu Kurve 1 außen bleiben.
Das besondere an Kurve 1 ist, das es dort in der außen Linie eine makabere Bodenwelle gibt, die unserem BMW überhaupt nicht lag. Und genau diese musste Dette wegen dem Innen fahrenden RSR überfahren.

Der BMW versetzte, schlitterte in den RSR und trotz einer nur leichten Kollision, wurde die Lenkung am M8 schwammig. Die Lenkung funktionierte zwar noch, das Lenkrad blieb gerade in der Null-Stellung, aber je nach Geschwindigkeit war das Lenkverhalten ungenau. Es war ein Lottospiel, was Dette beherrschen musste.

Doch ca. 10 Runden später, kam es dann zum nächsten Zwischenfall. Erneut in Kurve 1 und erneut war die Bodenwelle das Thema. Ausgelöst, man kann es sich fast denken, durch die beschriebene schwammige Lenkung.

Dette traf im Zweikampf gegen den MRS M8 nicht den korrekten Einlenkpunkt für Turn 1 und überfuhr erneut die Bodenwelle. Der Wagen versetzte dieses mal wesentlich stärker und Dette versuchte mit einer Vollbremsung das schlimmste zu verhindern.

Der MRS BMW hielt dennoch voll drauf um den Fehler von Dette auszunutzen.

Dette geriet im gleichen Zeitraum auf die Wiese. Kein Grip, entsprechend keine Kontrolle über das Fahrzeug, flog er auf Turn 2 zu, wo sich der MRS BMW befand. Es kam zu einem Unfall.

Dette musste dann natürlich zur Reparatur in die Box. Eine gute Platzierung war damit hinfällig.

Dette fuhr bis rund 90 Minuten vor Rennende seine Stints weiter. Nach bis dahin von uns gefahrenen 210 Runden, gab Dette das Auto auf Gesamtplatz 21 liegend an Markus Müller ab.

Auch Markus hatte mehr oder minder zu Kämpfen. In seinem Fall aber mehr mit den Überrundungen durch die LMP´s aber auch teils langsamere GT´s die nicht auf Blaue Flaggen achteten.

Am ende kam der BMW auf einem für den Verlauf des Rennens guten 5. Platz ins Ziel.

Nach der Enttäuschung kam die Wut...

Schon während des Rennens, bekam Dette wegen dem Zwischenfall mit dem MRS BMW eine Drive Through Penalty ausgesprochen.

Das Team schaute sich gemeinsam die Situation an und man war sich einig, diese Situation war gegenüber Dette Strafunwürdig! Eher hätte sogar MRS eine Strafe bekommen müssen, da der Abflug sehr gut zu erkennen war für den Fahrer. Eine Sicherungs-Reaktion war zu keiner Zeit durch MRS zu erkennen. Nach aussage von Dette, war der Unfall sogar in Kauf genommen worden.

Weitere Äußerungen und Vermutungen von Dette, werden wir hier aber nicht darstellen.

Dette legte jedoch, so wie uns gesagt wurde, Protest ein. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet. Wir haben gehofft, schon heute eine Aussage der Rennkommission mitteilen zu können.

Wie es um das BMW Team steht, werden wir in den nächsten News bekannt geben.

Aber weiter geht es mit dem LMP2 Team.



In Silverstone schon eingeplant, kam der neu Designte LMP2 nun aber in Miami zum Einsatz.

Das Prototypen Team ging mit Germany Mark Weiler und Germany Manuel Birkner an den Start.

Weiler übernahm die Qualifikation und den Rennstart.

Für das Team ging es von Rang 7 ins Rennen. Mark und Manuel fuhren bis auf so manche Überrundungs- Probleme ein durchaus Überschaubares Rennen. Aber sie mogelten sich nach Vorne. Sie fuhren eine konservative aber dennoch Aggressive Strategie. Die letzten Stints übernahm Weiler, er übernahm das Fahrzeug in Führung liegend. Doch u.a. durch eine Strafe verlor das Team die Chance auf den gesamt Sieg.
Auf einem Fabelhaften 3. Platz kam das Team ins Ziel. Es ist nach dem 2. Platz vom BMW in Suzuka, das Zweitbeste Ergebnis in der P1.

Mit 3 Teams fährt das Team in der P1 LMS, das BMW Team stellt mit Platz 2 das derzeit beste Ergebnis auf. Folgen tut das LMP Team mit Platz 3... So mancher Scherzt schon, dass der fehlende Sieg bei P1 dann wohl das Academy Team einfahren wird.

Der Umbruch im Visier

Schon länger Diskutiert das Team über Veränderungen.
Einige wünschen sich einen Split auf verschiedene Serien, einige einen Abgang von rF2, andere wiederum möchten eine 2. Langstreckenserie in Erwägung Ziehen. Aber auch andere Punkte wurden schon angesprochen.

Die Gründe sind derweil nicht bekannt, aber das sich was Ändern soll, ist deutlich zu Sehen.

Sicher ist man sich in einem Punkt aber schon, das sich nach dem Main Event im November,
den P1 24H auf der Nürburgring Nordschleife, was ändern wird.

Das Saisonfinale der LMS selbst, ist am 12. Oktober mit den 12 Stunden in Sebring.

Weitere Neuerungen

Es war schon vor längerem mal ein Thema, nun wurde aber fast unbemerkt auch wieder in der Medienlandschaft getestet.
Drace überträgt meist On Board beim BMW Team die P1 LMS Testrennen im Cockpit von Jörn Dette.

Die Events selbst werden aber auch weiterhin nicht im eigenen Stream übertragen. Man möchte Technische Probleme vermeiden.

Ein weiterer Fahrer des Teams, testet mittlerweile die Übertragungen aus den Rennen. Derzeit noch auf seiner eigenen Streamseite, aber ein einstieg ist bei Drace im Livestream nach Ablauf der Testphase denkbar.
Es wird aber Unterschiede in der Darstellung geben. Während Dette mit Facecam und Voice überträgt, wird beim Teamkollege zumindest die Webcam wegfallen, so der jetzige Stand der dinge.
Spätestens 2020 soll es dann soweit sein.


8H sind eigentlich in einer Endurance Series noch sehr Human. Aber das in der "kurzen" Zeit auch viel passieren kann, steht außer Frage.

Das gesamte Team, egal ob LMP, Academy oder der bis dato perfekt funktionierende BMW war in England von der nicht enden wollenden "Seuche" betroffen.
Es kann keine Ausrede geben, außer der Tatsache, das Deutschland noch immer ein 3. Welt Land bezüglich Internet ist.
Auch unser Pilot aus den Niederlanden war betroffen. Das LMP Team musste kurzfristig wegen Arbeiten an der Leitung absagen, das Academy Team kämpft seit geraumer Zeit ebenfalls mit der nötigen Verbindung und so musste irgendwie das BMW Team Ihre Leistung aus Suzuka bestätigen.

Geplant waren für das BMW Team Brian Smeets und Jörn Dette. Doch Brian musste wegen den besagten Leitungsarbeiten absagen und so übernahm erst wenige Tage vor dem Main Event Markus Müller die Aufgabe Silverstone.

Aber das Wochenende hatte noch mehr zu bieten.

Da Markus kurzfristig ins Programm kam, musste das Setup nocheinmal notdürftig angepasst werden. Das sollte sich später Rächen.

Die Qualifikation und den Rennstart übernahm Jörn Dette, beinahe wäre er hinter dem Academy Team gestartet, aber in der letzt Gezeiteten Runde, konnte er sich noch auf Platz 10 in der GT Klasse Retten. Daran merkte man, das die Vorbereitungen auf das Event schon selbst, ein einziges Chaos war.

Der Start und die Anfangsphase verlief relativ gesittet. Aber England wäre nicht England, wenn es nicht auch Regnen würde.

Und genau dies passierte, trotz nur geringer Regenintensität, musste man Irgendwann auf Regenreifen wechseln. Das Set war zu dem nicht auf Regen getestet worden, womit sich die Fahrer auch schwer taten.

In dieser Regenphase, kam es dann auch zur ersten Entscheidenden Katastrophe. Nach einigen Problemen und fehlgeschlagenen Zweikämpfen, kam es zu einer unfreiwilligen Berührung und einem heftigen Abflug. Das Heck des BMW war ein kompletter Totalschaden. Das Heck des BWM kam ins Trudeln, da man versuchte, zu Zweit auf die Start Ziel einzubiegen. Neben der Ideal Linie ist dies aber schwer möglich.
Durch das Schlingern, kam Dette zu früh und leicht zu Steil wieder auf die Strecke und das Heck wurde von nebenher Fahrenden Kontrahenten getroffen. Im Regen und mit rund 150 - 200 Km/h abzufliegen, da ist das Ergebnis mehr als klar.

Etliche Wartezeit an der Box, das der Fahrerwechsel vorbereitet werden kann, dazu eine ewig dauernde Reparaturzeit resultierten in einem immensen Runden Rückstand.

Das Team beißte sich aber durch. Markus versuchte das beste aus dem Auto heraus zu holen, mit der Beschädigung aber nicht so einfach.

Nach rund 90 Minuten, musste Markus das Fahrzeug wieder abgeben, da der BMW nach einigen Berührungen durch Überrundungen seitens der LMP, doch wieder vermehrt Probleme machte.

So saß Dette wieder am Steuer. 3 Stunden waren bis dahin ca. Vergangen.

Wir machen es ab hier dann Kurz.

Dette fuhr die restlichen 5 Stunden alleine. Technische Probleme sorgten dafür, das ein Fahrerwechsel nicht mehr statt finden konnte.
Trotz unzähliger versuche und vielen unnötigen Boxenstopps, sowie erneuten Verlusten von Runden, entschied man sich das Rennen so zuende zu fahren, egal wie viel Prozent Markus am ende in der Wertung zugeschrieben bekommt.

P1 führt nämlich eine Mindestfahrzeit für die Teilnehmenden Fahrer. Das Problem mit dem Fahrerwechsel wurde daher der Reko mitgeteilt. So dass hier eine Ausnahmeregelung im Bedarfsfall "eingeklagt" hätte werden können.

Das Academy Team war zu diesem Zeitpunkt schon wegen Internetproblemen ausgeschieden. Der BMW war das letzte Auto von Drace auf der Strecke und war auch zwischenzeitlich mal letzter in der GTE Klasse.

Am ende kam der BMW in seiner Klasse weit unter Wert geschlagen, auf einem 18. Rank ins Ziel.

Am Sonntag nach dem Lauf setzten sich einige Fahrer des Teams zusammen, sprachen über die Probleme und es war eine Mischung aus Frust, Enttäuschung und Wut. Man musste erkennen, das insbesondere im LMP Team die Motivation im Keller ist, lediglich Mark Weiler versucht hier noch die Chancen aufrecht zu erhalten, denn vom Speed wäre das Team locker bei der Musik, Suzuka bewies das deutlich.

Dette stellte auch klar, das man sich davon nicht unterkriegen lassen sollte. Allerdings spielt man tatsächlich so langsam mit dem Gedanken, einen Wechsel in den Raum zu stellen. Was für ein Wechsel das sein soll und wann, blieb unbeantwortet.

Die 3. Welt das Deutsche Internet. Entwicklungen bei rFactor 2 die mehr und mehr für Probleme sorgen, all das sorgt im Team für ein massiven Motivationsabbau.

Spätestens nach Saisonende der LMS, wird sich das Team zusammensetzen und die Zukunft besprechen, das wurde nach dem Rennen in Silverstone klar.

Als nächstes geht es nun auf einen "geheiligten Boden" für Dette. Mit Palm Springs steht der erste kurze Kurs auf dem Programm. Auf dem Oval von Homestead besser gesagt auf der Road Course Variante, geht es dann in das erste 6 Stunden Rennen der Saison.